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Niedersachsen hinkt beim Ökolandbau hinterher

Erschienen am 03.02.2020

Die niedersächsischen Landwirte haben Nachholbedarf beim ökologischen Landbau. Bislang liegt der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche dem Agrarministerium zufolge in Niedersachsen bei 4,1 Prozent, bundesweit sind es im Schnitt 9,1 Prozent. Auch der Anteil der Ökobetriebe liegt mit landesweit 5,4 Prozent deutlich unter dem Bundesschnitt von 12 Prozent.


Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) gab daher am Montag den Startschuss für drei Öko-Modellregionen, die das Land in den nächsten drei Jahren mit jeweils bis zu 60 000 Euro pro Jahr fördern will. Eine Fachjury aus Wissenschaftlern und Verbandsvertretern hatte den Landkreis Holzminden mit dem Weserbergland, die Heideregion Uelzen sowie den Landkreis Goslar mit Harz und Harzvorland ausgewählt.


Ziel der Landesregierung ist es, den Anteil der Ökobetriebe bis 2025 auf zehn Prozent zu verdoppeln. «Der Bio-Markt wächst – nimmt dabei aber leider die regionalen Betriebe und Unternehmen oftmals nicht mit», sagte Otte-Kinast. Nach Angaben des Ministeriums übersteigt die Nachfrage nach Bio-Produkten das Angebot.


Das Landvolk verwies darauf, dass die Zahl der Biobetriebe und Bioflächen steige: Im Ammerland und in Vechta habe sich der Zubau der Ökofläche 2019 im Vergleich zum Vorjahr sogar nahezu verdoppelt.